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Bernhard

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Bernhard

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Beitrag 42600 , GROSS GRÖSSER die Kaskadierung [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 04:35]

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Moinsen !
hier geht es um die Bauart der WR´s und deren Voluminavergrösserung...

Ich nutz halt gardena male/female und verklebe die in der Struktur.Das hat immer geklappt bis jetzt. Aber immer höher schneller weiter...

Bitte Ideen um uns alle weiter zubringen..


BB

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TR260

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TR260

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Beitrag 42621 , Robinson-Kupplung [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 17:42]

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Ich benutz ja geschraubte Verbindungen mit Flaschendeckeln und Ventilschäften. So kann man im Prinzip beliebig viele Flaschen aufeinanderschrauben. Besser als Ventilschäfte sind aber Lampen-Gewinderohre (10mm), die ich allerdings bisher nirgends fand. Je größer der Durchmesser desto besser für die Luftströmung.

Grüße
robby2001

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robby2001

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Beitrag 42626 [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 20:01]

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Tach!

Durch Volumenvergrößerung kann man einfach schöne Raketen bauen. Ich benutze dabei die symmetrical splice Technik, eine Technik mit der man schön glatte Druckkörper mit hoher Druckfestigkeit und fast beliebiger Länge bauen kann.
Das wird jetzt ein ziemlich langer Beitrag, aber ich glaube, es lohnt sich, also lehnt euch zurück und holt das Popcorn raus.

So denn, here we go:

Die Bilder in der unteren Grafik erkläre ich hier.

Bild 1: Als “Grundmaterial” benutze ich die Mehrwegflaschen von Fanta, Sprite oder Mezzo-mix in den Größen 0,5/1/1,5 Liter. Die haben eine gute Wanddicke und halten als Einzelflasche locker 16 bar aus. Weitere Besonderheit: diese Flaschen haben einen zylindrischen Mittelteil.

Bild 2: Dieser Mittelteil kann durch eine einfache selbstgemachte Vorrichtung herausgeschnitten werden. Bei der oberen und der unteren Flasche eines Druckkörpers werden nur der Flaschenhals bzw. der Boden herausgeschnitten. Weiterhin muss man für sog. Teleskopstücke durch die gleiche Methode ca. 5.5 cm lange Rohrstücke aus den Flaschen schneiden. Die Teleskopstücke dienen als Verbindung zwischen den einzelnen Elementen.

Bild 3: Damit man sie übereinanderschieben kann, werden die Enden auf ein heißes Bügeleisen gedrückt (dabei leicht drehen).

Bild 4: Dadurch schrumpft der Rand der Flasche nach innen und bildet einen Kragen (bei der rechten Flasche zu sehen)

Bild 5: Als Kleber benutze ich Ponal PU-Leim von Henkel. Hat sich nach diversen Versuchen mit anderen Klebern als der beste herausgestellt. Eine Kleistermasse der Meisterklasse.

Bild 6: Die Klebeflächen werden geschmirgelt. Die Druckkörperteile links und rechts gleiten mit etwas Gewalt über das Teleskopstück in der Mitte.

Bild 7: Die verklebten Verbindungsstellen.

Bild 8: Der Druckkörper meiner roten Rakete (Vordergrund) besteht aus 9 Rohrstücken + 8 Teleskopstücken. Er hat ca. 5,5 Liter Volumen, der Prüfdruck ist 14 bar, der Startdruck 12 bar. Länge 115 cm, Durchmesser 8 cm.

Das Tolle an dieser Technik ist auch: der Druckkörper hat in seinem Inneren keine Engstellen, die zu Strömungsverlusten führen können. Das Wasser und die Luft können ohne Probleme von oben bis unten durchrauschen. Die Rakete sieht auch von außen gut aus, da der Druckkörper schön glatt und eben ist. Die Kraft die so eine Verbindung aufnehmen kann, ist sowieso schwindelerregend: Ich hab mal zu Testzwecken zwei 1,5 Liter Flaschen verklebt. Die hielten 16 bar aus. Die Zugkraft, die dabei auf die Klebestelle wirkte betrug dabei knapp über eine Tonne. MÄNNER! ÜBER EINE TONNE!

Jo, das ist es eigentlich.

So, dieser Beitrag ist eine Aufforderung an euch, es auch mal auf diese Art und Weise zu probieren. Also Herrschaften, ab an die Werkbank. Ich will beim NRT2 mal ein paar 2-Meter-Raketen von euch sehen.

(Die Ausreden beim Getränkehändler müsst ihr euch allerdings selbst ausdenken. „Was wolln se denn mit so viel Leergut?“. Hähä, jetzt erklärt mal, dass ihr Raketen bauen wollt!)

Robert

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TR260

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Beitrag 42627 , Hoch und breit [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 20:21]

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Wieso nicht parallele und serielle Flaschen kombinieren?
Auf dem Bild (3dStudioMax) ist eine aktuelle Idee von mir zu sehen, die mit dem Thread Pseudo-Stufenrakete zusammenhängt. Gedacht für Kiloschwere Nutzlasten und als Booster für weitere Stufen. Wie groß müssten wohl die Finnen sein?

Grüße

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Bernhard

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Bernhard

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Beitrag 42628 , bei getränkehändler [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 21:00]

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Robby :"schönes Ding!" Ich seh mich schon wieder bei (t)Eurospar Mezzobuddeln auf Kratzer untersuchend drehend im Deckenlicht...... :"was suchen sie denn in der Flasche, da is nix drin.." und dann macht nicht den Fehler wie ich und berichtet ihm/ihr wofür Ihr die Buddeln braucht.... Ein Vacuum zog mich durch den Markt. "Wie Raketen mit Mezzo, das brennt doch nicht und die Flaschen sind doch zu..." Jungs ich hab schon Pferde kotzen gesehen... daher augen auf beim Flaschenkauf!!!

NRT2 2m Raks...... mal gucken... hähähä king WASSERRAKETENking die Einzigen 2m Raks die ohne "duft" steigen.....

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robby2001

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robby2001

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Beitrag 42629 [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 21:08]

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Sicher, das geht auch!

Aber hey, erstmal Schritt für Schritt vorgehen! Die Bündelung von Druckkörpern hat einerseits Vorteile: Vervielfachung der Schubkraft, Erhöhung der Nutzlast z.B.
Adererseits erfordern gebündelte Druckkörper auch neue Startrampen, die ABSOLUT gleichzeitig die Düsen freigeben. Ebenso müssen Startdruck und Wassermenge in den einzelnen Druckkörpern absolut gleich sein, sonst ist der Schub asymmetrisch und die Rakete gerät in eine Schieflage.

Bruce Berggren hat das schon mal probiert, ging aber mächtig in die Hose.
Hier könnt ihr euch das anschauen:

http://www.geocities.com/wrgarage/bigtex.htm

Aber trotzdem: In Zukunft ist auch sowas sicher auch machbar. Aber erst mal Schritt für Schritt vorgehen!

Robert
TR260

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Beitrag 42633 , Bündelung [Alter Beitrag14. Januar 2004 um 23:06]

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Die Bündelung an sich war bei mir nie so das Problem. Auch bei leicht asymetrischer Wasserverteilung kamen die meisten Raketen ziemlich genau(1m) da runter, wo sie hoch kamen (z.B. 3 Triebwerke in einer Linie OHNE Finnen. Schade, dass ich damals (Sommer 2003) noch keine Kamera hatte). Die Startrampe muss vor allem stabil sein. Bei einem Bodentest meines 2,3kN Boosters (siehe Freier Fall) ohne Wasser mit fester Startkupplung flog mir die halbe Startrampe auseinander. Getroffen wurde niemand.

PS: irgendwo hab ich ein Video von meinem Wasserraketenflugzeug (Minimalversion). Da hatten sich schon vor dem Start 2 von 5 Triebwerken verabschiedet (schlechtes Material, Fehler behoben).

Grüße
Marcus Dachsel

Raketenbauer

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Beitrag 42635 [Alter Beitrag15. Januar 2004 um 01:03]

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Guten Morgen alle miteinander!

Zitat:

Adererseits erfordern gebündelte Druckkörper auch neue Startrampen, die ABSOLUT gleichzeitig die Düsen freigeben. Ebenso müssen Startdruck und Wassermenge in den einzelnen Druckkörpern absolut gleich sein, sonst ist der Schub asymmetrisch und die Rakete gerät in eine Schieflage.




Den Druck kann man angleichen, indem man die Booster am oberen Ende miteinander verbindet. Das Gleiche macht man am unteren Ende um den "Wasserstand" auszugleichen. Das ist zwar nicht perfekt, aber sicher besser als "über den Daumen". Auch benötigt man jetzt nur noch einen Betankungsstutzen.

Das Booster-Paket kann man immer noch abwerfen. Oder man bastelt sich etwas, was auch die Verbindungsleitungen trennt....

Die gleichzeitige Auslösung mehrerer Ventile kann man mechanisch regeln, das dürfte kein Problem sein. Ich denke da an soetwas wie eine Scheibe mit je einer Bohrung pro Booster als Verriegelung. dreht man diese, gibt sie alle gleichzeitig frei. Details erspare ich Euch jetzt maltinysmile

Marcus
...der jetzt ind Bett geht...

Wer bekannte Wege geht kommt nur dahin, wo andere schon waren.
robby2001

Gardena Master of Rocketry


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robby2001

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Beitrag 42640 [Alter Beitrag15. Januar 2004 um 15:42]

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Ich hab hier mal ein völlig abgedrehtes Video zum Thema "Bündeln von Wasserraketen". Die haben echt nicht mehr alle Latten im Zaun, diese Japaner.

http://homes.managesoft.com.au/~cjh/rockets/other/1.avi

Robert
Marxi

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Beitrag 42644 [Alter Beitrag15. Januar 2004 um 16:15]

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*bauchplatsch* Au, Schmerzen !! big grin big grin

Übrigens wird`s immer interessanter, wie ihr das macht!

OT: Auf PE halten aber bloß besondere Lacke, oder ?
Blättert`der nicht ab, wenn die Rakete voll aufgepumpt ist ?
(Verändert ja doch leicht den Umfang und ist witterungsempfindlich (Sommer- Winter u. dazwischen *lol*) ?)

Grüße,
Marxi - da bin ich ja mal auf`n NRT gespannt !
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